fairholiday.egypt@gmail.com

+2 01018178060

Wer Ägypten liebt - tauscht Euros zu ägyptische Pfund

Wenn du Deinem Lieblingsmitarbeiter in Ägypten etwas gutes tun willst, dann tauscht du legal Euros!

 

Veränderungen sind schwer. Und wer seit Jahrzehnten als Urlauber Ägypten besucht, der kennt es nicht anders. Trinkgeld in Münzen, Münzen in Scheine tauschen und alles ist in bester Ordnung.

Rechtliche Situation

Das primäre Gesetz zur Regelung von Währungstransaktionen ist das ägyptische Zentralbank- und Bankensektorgesetz Nr. 194 aus dem Jahr 2020 (Central Bank of Egypt and Banking Sector Law No. 194 of 2020).

 

Die wichtigsten rechtlichen Bestimmungen im Überblick:

 

1. Besitz vs. Handel (Artikel 212)

Nach Artikel 212 des Gesetzes ist es jeder natürlichen und juristischen Person in Ägypten absolut erlaubt, Fremdwährungen zu besitzen, zu halten oder auf lokalen Fremdwährungskonten zu führen. Der reine Besitz von Euro oder US-Dollar ist somit vollkommen legal.

 

Das Problem für Einheimische: Einheimische (wie Reinigungskräfte oder Kellner) dürfen dieses Geld besitzen, können es aber nicht legal nutzen. Lokale Geschäfte dürfen Euro nicht annehmen, und ägyptische Banken sowie offizielle Wechselstuben wechseln keine Münzen, sondern nur Geldscheine.


2. Das Monopol lizenzierter Einheiten


Das Gesetz legt fest, dass jeglicher Devisenhandel (Kauf, Verkauf oder kommerzieller Austausch) ausschließlich über akkreditierte Banken und von der Zentralbank ausdrücklich lizenzierte Wechselstuben (Fx Bureaus) oder registrierte Tourismusunternehmen abgewickelt werden darf.


Das Problem für Einheimische:  Schwere Euro-Münzpakete


Wie bereits erwähnt, nehmen Banken keine Münzen an. Trägt ein Kellner kiloweise Euro-Münzen (z. B. im Wert von 50 oder 100 Euro) bei sich, kann er diese nur auf informellem Weg – also meist illegal bei Straßenhändlern – eintauschen. Auch das führt schnell zu einer vorübergehenden Beschlagnahmung und Verhören.


3. Kommerzielle Zahlungen im Inland


Gemäß den Vorschriften der Zentralbank (CBE) gilt das Ägyptische Pfund (EGP) als das einzige uneingeschränkte gesetzliche Zahlungsmittel für inländische Transaktionen. Der alltägliche Handel und die Bezahlung von Waren oder Dienstleistungen im Inland müssen grundsätzlich in EGP erfolgen. Ausnahmen im Gesetz oder über Sonderregelungen gibt es primär für:

 

Staatlich genehmigte Tourismusbetriebe (Hotels und lizensierte Reiseveranstalter). Diese sind gesetzlich berechtigt und oft sogar verpflichtet, von ausländischen Touristen Zahlungen in Fremdwährung anzunehmen, müssen diese Devisen jedoch ordnungsgemäß über das Bankensystem deklarieren.


4. Drastische Strafen bei Verstößen (Artikel 233)


Ägypten geht wegen anhaltender Devisenknappheit extrem streng gegen den illegalen Devisenmarkt (Schwarzmarkt) vor. Wer Fremdwährungen außerhalb der lizenzierten Institutionen kommerziell annimmt, tauscht oder damit handelt, begeht eine schwere Straftat. Die Strafen nach Artikel 233 umfassen:

  • Freiheitsstrafen zwischen 3 und 10 Jahren.
  • Geldstrafen von mindestens 1 Million bis zu 5 Millionen Ägyptischen Pfund.
  • Die vollständige Beschlagnahmung der involvierten Geldbeträge.

 

Zusammenfassung für Urlauber: Einheimische Händler (wie Taxifahrer oder kleine Marktstände) verstoßen streng genommen gegen das Zentralbankgesetz, wenn sie Euro-Bargeld als Bezahlung annehmen. Für Hotels und offizielle Reiseleiter gelten Sonderregelungen im Rahmen der Tourismusförderung.


Das Problem mit Devisen sammeln, um „besser“ zu wechseln.

 

 Es gibt im Gesetz keine feste Euro-Obergrenze, ab der der Besitz für einen Kellner automatisch strafbar wird. In der Realität hängt die „Verfänglichkeit“ stark vom Kontext der Situation ab – insbesondere von der Höhe des Betrags im Verhältnis zu seinem Gehalt und der Stückelung der Scheine.

 

Für ägyptische Hotelangestellte (deren durchschnittliches Monatsgehalt oft nur bei umgerechnet 100 bis 150 Euro liegt) gelten folgende Richtwerte als kritisch:

 

1. Die Summe im Verhältnis zum Monatslohn (Ab ca. 100 bis 200 Euro)


Wenn ein Kellner bei einer Polizeikontrolle auf der Straße mit 100 bis 200 Euro in bar angetroffen wird, entspricht das bereits ein bis zwei kompletten Monatsgehältern.

 

  • Das Problem: Bei solchen Summen schöpfen Behörden sofort Verdacht. Es ist für den Angestellten extrem schwer zu beweisen, dass dieser Betrag rein aus ehrlichem, angespartem Trinkgeld stammt und nicht aus illegalen Devisengeschäften auf dem Schwarzmarkt.

 

2. Große Scheine (50-Euro- und 100-Euro-Noten)


Die Stückelung spielt bei Kontrollen eine entscheidende Rolle für die Glaubwürdigkeit:

 

  • Unbedenklich: Ein Bündel aus kleinen Dollarnoten (1-Dollar-Scheine) oder ein paar 5-Euro-Scheine schreit förmlich nach „Trinkgeld“. Das wird von den Behörden in Tourismusgebieten meist widerspruchslos akzeptiert

 

  • Verfänglich: Findet die Polizei bei einem Kellner 50-Euro- oder 100-Euro-Scheine, wird die Trinkgeld-Erklärung sofort unglaubwürdig. Kaum ein Tourist gibt einem Kellner einen 50-Euro-Schein als normales Trinkgeld. Solche großen Scheine deuten für Ermittler direkt auf Schwarzmarkthandel oder illegale Nebengeschäfte hin.

Was hat sich in den letzten Jahren verändert?

 

Ägypten muss auf dem globalen Markt gigantische Summen in harten Devisen bezahlen, da die eigene Währung (EGP) international nicht als Zahlungsmittel akzeptiert wird. Der Staat benötigt US-Dollar und Euro vor allem für drei große Bereiche:

 

1. Lebenswichtige Importe (Grundnahrungsmittel & Energie)

Ägypten ist stark von Importen abhängig, um die eigene Bevölkerung zu versorgen. Diese Güter müssen komplett in Devisen bezahlt werden:

 

  • Weizen und Getreide: Ägypten ist der weltweit größte Importeur von Weizen. Da das Land die über 100 Millionen Einwohner nicht selbst ernähren kann, verschlingen die Getreidekäufe Milliarden an US-Dollar.
  • Kraftstoffe und Gas: Trotz eigener Gasvorkommen muss der Staat regelmäßig erhebliche Mengen an Öl, Diesel und verflüssigtem Erdgas (LNG) in Devisen
  • importieren, um die Stromversorgung des Landes aufrechterhalten zu können.
  • Medikamente und chemische Produkte: Ein Großteil der medizinischen Versorgung und der Rohstoffe für die lokale Industrie stammt aus dem Ausland.

 

2. Auslandsschulden

Das größte Devisenleck des Landes sind die Zins- und Tilgungszahlungen für internationale Kredite:

 

  • Milliardenzahlungen an Gläubiger: Ägypten hat hohe Auslandsschulden (unter anderem beim Internationalen Währungsfonds (IWF) sowie bei internationalen Großbanken).
  • Zinsen und Tilgung: Jedes Jahr müssen zweistellige Milliardenbeträge in US-Dollar rein für den Schuldendienst und die Zinszahlungen aufgewendet werden.

 

3. Großprojekte und Infrastruktur

 

Unter der aktuellen Regierung wurden und werden gigantische Megaprojekte umgesetzt, die enorme Mengen an ausländischem Know-how und Material erfordern:

  • Die neue Hauptstadt (New Administrative Capital): Der Bau verschlingt Unmengen an importierten Baustoffen, Technologie und Verträgen mit ausländischen
  • Baukonzernen.
  • Infrastruktur & Rüstung: Der Kauf von Zügen (z. B. das Hochgeschwindigkeitsnetz von Siemens), Kraftwerkstechnik und militärischen Gütern (Flugzeuge, Schiffe) aus Europa oder den USA wird strikt in Euro oder Dollar abgewickelt.


Die ägyptische Regierung greift in den letzten Jahren aus folgenden wirtschaftlichen und strategischen Gründen extrem hart durch:

 

1. Massive Devisenknappheit

Ägypten leidet unter einem chronischen Mangel an "harten Währungen" wie US-Dollar und Euro. Wichtige Einnahmequellen für Devisen – wie der Tourismus, die Gebühren des Sueskanals und ausländische Direktinvestitionen – schwankten in den vergangenen Jahren stark durch globale Krisen (z. B. Pandemie, geopolitische Konflikte in der Region).

 

2. Kampf gegen den Schwarzmarkt

Weil Banken zeitweise nicht genug Dollar oder Euro ausgeben konnten, entstand ein riesiger, unregulierter Schwarzmarkt (Parallelmarkt). Dort wurde der Euro zu wesentlich höheren Kursen gehandelt als der offizielle Bankkurs. Der Staat verlor dadurch die Kontrolle über den Geldfluss und den realen Wert der eigenen Währung. Mit den drastischen Razzien und Strafen soll der Schwarzmarkt vollständig ausgetrocknet werden.

 

3. Zwang zur Nutzung des offiziellen Bankensystems

Ägypten benötigt jeden Cent an Fremdwährung im offiziellen Bankensystem, um lebenswichtige Importe (wie Getreide, Medikamente und Treibstoff) zu bezahlen sowie Auslandsschulden zu bedienen. Wenn Hotels, Händler oder Privatpersonen Euro am offiziellen System vorbeischleusen, fehlt dieses Geld der Zentralbank, um die Wirtschaft stabil zu halten.

 

4. Schutz vor Inflation und Währungsverfall

Der illegale Devisenhandel treibt die Entwertung des Ägyptischen Pfunds (EGP) massiv voran. Um eine unkontrollierte Inflation im Land zu stoppen und das Vertrauen in die Landeswährung zu sichern, wurden die Strafen für die illegale kommerzielle Annahme von Fremdwährungen massiv angehoben.

 

Wichtig für Sie als Tourist: Solange Sie Ihre Euros auf der Bank oder in offiziellen Wechselstuben tauschen, mit Kreditkarte zahlen oder in staatlich lizenzierten Hotels einsetzen, betrifft Sie diese Härte nicht. Die Kontrollen richten sich primär gegen illegale Händler und illegale Wechselstuben im Land.

 

Das reale Risiko von Polizei-Kontrollen Ihres Lieblingskellners oder Roomboys

Obwohl der reine Besitz legal ist, geraten Angestellte im Alltag oft in Beweisnot:

  • Bei stichprobenartigen Polizeikontrollen außerhalb des Hotels müssen Einheimische oft nachweisen, woher größere Mengen Devisen stammen.
  • Kann eine Reinigungskraft oder ein Kellner nicht glaubhaft machen, dass es sich um normales Tourismus-Trinkgeld handelt, droht im schlimmsten Fall der Verdacht auf illegalen Schwarzmarkthandel. Das Geld kann beschlagnahmt werden, bis der Sachverhalt geklärt ist.

 

Fazit: Um den Angestellten bürokratischen Ärger, unangenehme Kontrollen oder die Versuchung des illegalen Schwarzmarkts zu ersparen, bleibt das Trinkgeld in Ägyptischen Pfund (EGP) immer die sicherste und beste Variante.


von Astrid Diefenbach 23. Juli 2026
Wie unterschiedlich kann eine Urlaubsregion sein?
von Astrid Diefenbach 2. Juli 2026
Dandara - Tempel der Hator
von Andreas Diefenbach 1. Juli 2026
Auch wenn die Auslandskrankenversicherung das finanzielle Risiko übernimmt, wo kann ich mich behandeln lassen? Wer hilft mir? Hier bekommen Sie Antworten.
Wieviel
Trinkgeld
von Astrid Diefenbach 17. Juni 2026
Wieviel Trinkgeld soll man geben? Soll man Euros oder ägyptische Pfund geben? Kann ich zuviel Trinkgeld geben?
Krieg um Ägypten,
Angst
von Astrid Diefenbach 17. Juni 2026
Seid ihr auch gewarnt worden? Ägypten sei gefährlich! In Ägypten ist Bombenstimmung! Wie weit ist der Nah-Ost-Konflikt entfernt? Ist Ägypten sicher?
Mosaikwand in Dahar
von Astrid Stiefel 17. Juni 2026
Kautha, Dahar, Al Ahyaa, Kennen Sie die Stadtteile von Hurghada? Kennen Sie die Geschichte Hurghadas? Kennen Sie die Wüsten in Ägypten?
Kutschenfahrt
Luxor
Kairo
von Astrid Stiefel 17. Juni 2026
Wir bieten kindgerechte Ausflüge ab Hurghada an. Strand und Meer ab 4 Jahren, Kultur ab 8 Jahren.
von Astrid Diefenbach 28. April 2026
Das ist die typische Antwort von Andreas, wenn ihn jemand fragt, ob man Wurst nach Ägypten einführen darf. Grundsätzlich sind alle Sachen für den Eigenbedarf erlaubt, einzuführen. Auch wenn wir selbst einen Koffer mit Lebensmittel aller Arten mitbringen, hatten wir noch nie Probleme. Man sollte jedoch darauf achten, dass es original verpackt oder vakuumiert ist. Was du nicht nach Ägypten mitnehmen solltest: - Medikamente, die unter Betäubungsmittel oder Drogen fallen, nur mit Attest vom Arzt in englisch - Drohnen oder professionelle Kameras sowie Tauchroboter, nur mit Genehmigung - Pornografisches Material, auch wenn es deine Frau genemigt hat! Was du nicht aus Ägypten ausführen darfst Doch viel mehr sollten sich die Urlauber überlegen, was sie nicht mit ausführen dürfen! Darunter fallen Korallen, Muscheln oder versteinertes Holz! Leider beobachten wir immer wieder, wie Leute am Strand Muscheln sammeln. Wer keine Schwierigkeiten am Zoll bei der Ausreise haben möchte, sollte dies einfach unterlassen. Und nur, um die Sachen mit ins Hotel zu nehmen macht ja auch keinen Sinn. Also bitte nur Müll aus dem Meer oder vom Strand sammeln! Übrigens : Sand oder die Flaschen mit Sand sind kein Problem! Einfuhr nach Deutschland Ich wollte meinen Kindern eine Freude machen, und Mangos mitnehmen. Tatsächlich bräuchte man dafür ein Pflanzengesundheitszeugnis! Erlaubte Einfuhr von Pflanzlichen Lebensmitteln: - Kokosnuss - Dateln - Banane - Ananas! Tierische Produkte, dazu zählt auch Honig mit Wabe, sind grundsätzlich verboten! Also, macht euch keine Gedanken, was ihr nach Ägypten mitbringt, sondern eher, welche Andenken ihr nach Deutschand mitbringen wollt!
Andreas und Astrid, UrlaubsChecker für Sonnenklar.TV, stehen am Mittelmeer in Alexandria
von Astrid Diefenbach 31. März 2026
Kurztripp nach Alexandria, 3 Tagesausflug ans Mittelmeer von Hurghada, Ausflug von Hurghada,
von Astrid Diefenbach 12. Februar 2026
Während man in Deutschland die christliche Fastenzeit am Aschermittwoch mit Verzicht auf Fleisch und Tanzverbot (in Bayern) einläutet, üben doch die wenigsten das Ritual aus. Manche nutzen den Zeitpunkt, um Süßigkeiten, Alkohol oder dem Internet für 6 Wochen zu entsagen. Der Hintergrund ist jedoch meist nicht der Glaube, sondern um sich selbst zu beweisen, nicht abhängig zu sein. Ganz anders erleben wir in Ägypten den Ramadan. Es ist ein wichtiger Bestandteil des muslimischen Glaubens, den die meisten hier auch einhalten. Wenn vielleicht auch nicht so, wie es eigentlich gedacht ist. Wie wird der Ramadan in Ägypten gelebt? Im Ramadan entsagen die Muslime, nach dem ersten Morgengebet, welches vor dem Sonnenaufgang beginnt, bis zum Abendgebet, dem Essen, Trinken und Rauchen. Viele Ägypter machen deshalb den Tag zur Nacht und sind dann während des Ramadans übermüdet. Auch das Entsagen des Rauchens hat zur Folge, dass gerade die ersten Tage doch auch Gemütsschwankungen zu bemerken sind. Welche Auswirkungen kann der Ramadan für Urlauber haben? Während dem "iftar", dem Fastenbrechen am Abend, sind die meisten Geschäfte geschlossen, auch Tankstellen, Restaurants und Supermärkte. Die Öffnungszeiten der Hotelrestaurants werden gegebenenfalls angepasst, da ja das Fastenbrechen auch das Abendgebet beinhaltet. Der Sonnenuntergang ist zwischen 17.30 und 17.45 Uhr, sodass die Restaurants erst um 18.30 Uhr öffnen werden. Tipp : Wer während des Fastenbrechens in der Stadt ist, kann sehen, wie kostenlos an die Autos Getränke und Datteln verteilt werden. Auch ist es üblich, dass vor Hotels oder öffentlichen Gebäuden Tische und Stühle aufgebaut sind, um jeden zu ermöglichen, in Gesellschaft das Fasten zu brechen. Gerade die Armen Menschen bekommen während der Fastenzeit immer genügend Essen. Auch werden an Bedürftige Fastentüten ausgegeben. Wer möchte, kann dafür spenden. Tipp : Man sollte aus Respekt außerhalb der Hotelanlage nicht vor Muslimen rauchen, essen oder trinken. Manche Ägypter machen, aus den oben genannten Gründen, während des Ramadans ihre Arbeit langsamer, sind nicht ganz so konzentriert und erscheinen leidend. Tipp : Grüßt die Ägypter lächelnd mit „Ramadan kareem“! Ihr werdet als Antwort „Allahu akram!“, bekommen. Während des Fastenmonats gibt es auch oft in Restaurants, die sonst Alkohol ausschenken, keinen Alkohol. Zum Beispiel in El Gouna Tamr hena oder Mahmya . Die Hotels sind davon nicht betroffen . Auch viele Alkoholläden haben in diesen 4 Wochen geschlossen. Tipp: Wer einen Ausflug nach Mahmya während der Fastenzeit macht, darf Alkohol mitnehmen, nur haben die meisten Alkoholläden geschlossen. Zuckerfest 3aid el fitir Ramadan endet nicht, wie auch von mir verwechselt wurde, mit dem Schlachten von Schafen, Kamelen und Ziegen, sondern mit viel Süßem! Vor allem gefüllte Datteln und alle Arten von Süßspeisen. Doch natürlich werden auch deftige Speisen gekocht, zum Beispiel Koshery. Am letzten Ramadantag spenden die Wohlhabenden den Bedürftigen persönlich Geld. Hinweis: Die Tierschlachtungen werden erst zum traditionellen Opferfest Ende Mai vorgenommen. Wer somit in den nächsten 4 Wochen in Ägypten Urlaub macht, sollte noch ein wenig mehr Geduld mitbringen. Wie fastet ihr denn?